KNELL ZU WILKE BERICHT

30.10.2019

• Bericht des Landrates dem Parlament vorlegen
• Vorwürfe von Foodwatch aufklären
• Umfassende Transparenz schaffen

WIESBADEN – Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Freien Demokraten
im Hessischen Landtag, Wiebke KNELL, hat Verbraucherschutzministerin Hinz in
einem offenen Brief aufgefordert, den Bericht des Landrats zum Fall Wilke den
Mitgliedern des zuständigen Ausschusses vorzulegen: „In Anbetracht der weiteren
öffentlichen Berichterstattung und des öffentlichen Interesses an der Aufklärung
des Falles Wilke, halten wir es für zwingend notwendig, umfassende Transparenz
zu schaffen. Wir sehen es deshalb als unvermeidlich an, dass der Bericht den
Abgeordneten des zuständigen Ausschusses uninterpretiert vorgelegt wird. Es
reicht nicht, dass nach Bearbeitung des Ministeriums ein interpretiertes Fazit
vorgelegt wird.“
Knell weiter: „Die Vorwürfe von Foodwatch sind starker Tobak. Die Ministerin
sollte deshalb jeden Anschein vermeiden, dass Sie der Öffentlichkeit Informationen
vorbehält. Bislang war das Krisenmanagement nicht gerade geeignet, um Zweifel an
der Arbeit des Ministeriums zu zerstreuen. Wir hätten es als zwingend gesehen,
dass die Ministerin in einer Regierungserklärung den Sachstand, die Maßnahmen der
Verbraucherschutzministerkonferenz und den Inhalt des Berichts des Landrats vorlegt.
Diese Chance zur weiteren Aufklärung hat die Ministerin leider verstreichen lassen.
Umso wichtiger wäre es nun, Transparenz über den Bericht des Landrates zu schaffen.“