KNELL ZU WILKE-BERICHT

Pressemitteilungen19. November 2019

• NOCH KEIN ABSCHLUSSBERICHT
• HINZ WILL THEMA ABRÄUMEN
• FRAGEN BLEIBEN OFFEN

WIESBADEN – „Was Ministerin Priska Hinz (Grüne) heute vorgestellt
hat, kann kein Abschlussbericht sein“, kritisiert Wiebke KNELL,
verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion der Freien
Demokraten im Hessischen Landtag. Es sei ein Unding, dass die
Ministerin heute in einer Pressekonferenz Unterlagen zum Wilke-
Skandal um listerienverseuchte Wurst vorlege und sie zeitgleich
per E-Mail verschicke, die die Freien Demokraten seit Wochen
fordern – und in die die Abgeordneten erst jetzt Einsicht
erhalten. „Die Vorlage des Berichts ist ein erneuter Versuch
der Ministerin, das Thema medienwirksam abzuräumen“, sagt Knell.
Aber nicht nur die Abgeordneten warten auf Antworten auf drängende
Fragen, auch die Öffentlichkeit ist lange im Unklaren gelassen worden.
Für die Freien Demokraten ergeben sich beim Lesen des Berichts
erneut weitere Fragen. „So ist uns immer noch nicht klar, warum
nicht bereits am 20. September die Schließung des Betriebs erfolgen
konnte“, erklärt Knell. Sie erinnert in diesem Zusammenhang an
ihren Dringlichen Berichtsantrag: Für die nächste Sitzung des
Umweltausschusses hat die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende
umfassende Aufklärung über die Vorgänge gefordert. „Das Thema ist
noch nicht vom Tisch“, betont Knell.

Zudem sagt Knell: „Die Ministerin ist im Umgang mit dem Wilke-Skandal
offenkundig überfordert. Es kann nicht sein, dass sie die Schuld in
erster Linie dem Landkreis zuschiebt. Die Verantwortung liegt im
Ministerium!“