JUGENDLICHE ANGLER

16. Mai 2019

• PETA verliert jedes Maß in der öffentlichen Debatte
• Landesregierung muss sich klar zur Anglern bekennen
• PETA Gemeinnützigkeit aberkennen

WIESBADEN – Zur heutigen Berichterstattung über die Forderung von PETA,
Jugendlichen das Angeln zu verbieten, erklärt die umweltpolitische Sprecherin
der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Wiebke KNELL: „Wenn PETA die
Fischerinnen und Fischer pauschal kriminalisiert und Angeln als ‚immer
unethisch und gewaltverherrlichend‘ bezeichnet, muss man feststellen, dass
PETA jedes Maß verloren hat. Wir erwarten von der Landesregierung, dass
sie sich von solchen absurden Darstellungen und den Forderungen von PETA
klar distanziert. Die Fischerinnen und Fischer leisten wertvolle Arbeit beim
Gewässer- und Artenschutz. Sie engagieren sich bei der Renaturierung von
Gewässern und der Wiederansiedlung von Fischen. Diese Leistungen erkennen
wir als Freie Demokraten ausdrücklich an. In Zeiten, in denen sich die meisten
Menschen immer mehr von der Natur entfremden, leisten die hessischen Fischerinnen
und Fischer eine wichtige pädagogische Aufgabe, wenn sie Kinder und Jugendliche
verantwortungsvoll an ein naturnahes Hobby heranführen.“

KNELL weiter: „PETA agiert zunehmend als radikale Organisation, die Eigentum
missachtet, wenn sie in Ställe einbricht und dann statt die Behörden zu informieren
Videos wochenlang zurückhält, um sie an die Presse zu geben. Dies mag für das
Einwerben von Spenden eine medienwirksame Vorgehensweise sein. Den Tieren hilft
das leider nicht. Wer durch solche Gesetzesbrüche auffällt, statt sich für den
Natur- und Artenschutz zu engagieren, dem muss dann auch die Gemeinnützigkeit
aberkannt werden. Wer sich nicht an Recht und Gesetz hält, sollte vorsichtig sein,
wenn er den hessischen Anglern pauschal ‚Misshandlungen‘ von Fischen vorwirft.“